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Der Schuh

Die Tennisschuhe

Eine sorgfältige Auswahl Ihres Tennisschuhs, ob Sandplatz-, Hartplatz-, Rasenplatzschuh oder als Hallenschuh, ist von entscheidender Bedeutung. Der Tennisschuh muss Tragekomfort, Stabilität, Haltbarkeit und ein angemessen leichtes Gewicht miteinander vereinen.

Die Außensohle

Die Sohle muss Elastizität mit Griffigkeit verbindet und ein Profil besitzen, das genau auf den entsprechenden Bodenbelag abgestimmt ist, um eine optimale Bodenhaftung zu erreichen und Verletzungen durch abruptes Abstoppen (besonders auf Hartplätzen) zu vermeiden. Gemäß den unterschiedlichen Platzbeschaffenheiten gibt es verschiedene Sohlenprofile, bei denen es sich überwiegend um weiterentwickeltes (Voll-) Gummi-Material handelt. Ein Fischgrätenprofil mit dem typischen feingerillten Raster eignet sich ideal auf Sandplatz, hingegen beansprucht ein Hartplatz ein raues, grobstolliges Profil. Ein universelles Sohlenprofil mit einem flachen Fischgrätenprofil kann sowohl auf Sand als auch auf harten Untergründen getragen werden. Daneben gibt es tiefgeschnittene Profilsohlen speziell für Rasenplätze und Granulat. Häufig hat der Schuh eine Materialverstärkung im Zehenbereich, die vor Abrieb insbesondere auf Sandplätzen schützen soll.

Das Obermaterial

Das Obermaterials muß atmungsaktiv und gut abgefüttert sein. Tennisschuhe aus pflegeleichtem Synthetikleder gelten heutzutage als wesentlich atmungsaktiver als früher, häufig werden auch andere Stoffe beigemischt wie das besonders strapazierfähige, atmungsaktive Meshgewebe. Vollnarbiges Leder als Obermaterial hat in der Regel ein höheres Gewicht und bedarf der Pflege; daneben gibt es aber auch Leder-/Synthetikleder-Kombinationen, die die Nachteile gegeneinander aufwiegen: der Schuh wird luftdurchlässiger und zugleich leichtgewichtiger. Grundsätzlich lässt sich keine direkte Beziehung zwischen dem jeweiligen Obermaterial und dem Preis erkennen, so gibt es Synthetiklederschuhe, die im oberen als auch im unteren Preisbereich anzusiedeln sind. Genauso gut können Lederschuhe teurer als Schuhe aus Kunstleder, aber auch wesentlich preisgünstiger sein.

Der Leisten ist mittlerweile in hohem Maße der Fußform angepasst. Damentennisschuhe kennzeichnen sich durch einen speziellen Leisten, der tendenziell breiter als Herrenleisten ausfällt und häufig gebogen ist. Viele Schuhmodelle führen zusätzlich eine Stabilitätsplatte in der Mittelsohle, um die unabhängige Verdrehung von Vor- und Rückfuß zu ermöglichen, während gleichzeitig Stützelemente das Fußgewölbe stabilisieren. Nach wie vor dominiert die Farbe Weiß, gegebenenfalls mit Applikationen im klassischen Blau- oder Blau-Rot-Stil. Das vorherrschende Verschlusssystem ist die Schnürung neben den selteneren Klettverschlüssen.

Die Dämpfung

Möglichkeiten der Dämpfung reichen von einer partiellen Dämpfung, bei der entweder der Vorfußbereich oder die Ferse eine Dämpfung haben, bis zur ganzheitlichen Sohlendämpfung. Besonders das Spiel auf Hartplätzen, unabhängig davon, ob es sich um Gummi-, Teppich- oder Granulatböden handelt, verlangt nach einer intensiveren Dämpfung, damit Gelenke und Bänder beim Aufprall geschont werden. Dies ist auf Sandböden (Ascheplätze) eher zu vernachlässigen, da durch das Rutschen Gelenke, Sehnen und Muskeln weitaus weniger strapaziert werden. Ähnlich wie im Laufschuhbereich hat jede Marke ihr eigenes Dämpfungssystem hervorgebracht (s. Laufschuhe).

Der Sandplatz ist ein (Dach-) Ziegelmehl-Platz, der als besonders langsam gilt. Zugleich ist es ein weicher Untergrund, der Gelenke, Bänder, Sehnen und Muskeln schont. Entscheidend ist, dass Sie darauf rutschen können. Manche Hartplätze strapazieren Gelenke sowie die Beinmuskulatur in starkem Ausmaß, wobei stets die individuellen anatomischen Voraussetzungen dabei berücksichtigt werden müssen, so dass die Belastung subjektiv erscheint. Der Hallenplatz-Untergrund besteht aus Teppichboden oder Hartgummiboden, der die Beinmuskulatur extrem beansprucht, weil Sie darauf nicht rutschen können.